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»Zukunft braucht Herkunft« (Odo Marquard)

Wir müssen die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ fördert die Sächsische Landesstelle für Museumswesen in den von ihr vertretenen Fachbereichen Museumswesen, Volks- und Industriekultur ein anregendes, kreatives und vertrauensvolles Miteinander von Museen und Bildungseinrichtungen, Besuchern und Personal, Fachleuten und Laien, Wissenschaftlern und Kennern, Interessierten, Förderern, Trägern sowie Politikern. Die Landesstelle unterstützt mit unabhängigem, praxistauglichem Fachwissen vor allem nichtstaatliche Museen sowie Akteure, Einrichtungen und Initiativen der Industrie- und der Volkskultur. Zum umfangreichen Serviceangebot gehören Beratung, Forschung und Kooperation, Fortbildung, gezielte Projektförderung und landes- wie bundesweite Vernetzung. Diese bewährte Kompetenzbündelung ermöglicht – mit vergleichsweise geringem personellen und finanziellen Aufwand – einen unverzichtbaren Beitrag zu bürgernaher Kultur- und Bildungspolitik im Freistaat Sachsen, der sich gemäß seiner Verfassung als Kulturstaat definiert.

Selbstverständnis

Wir verstehen uns als Partner von Sachsens Muse(e)n sowie Akteuren, Einrichtungen und Initiativen der Industrie- und der Volkskultur – unterstützen aber auch deren Freunde und Förderer, Träger und Kooperationspartner, ebenso entsprechende Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Klare Kompetenzen, transparente Kommunikation, verlässliche Aussagen, nachvollziehbare Entscheidungen und zuverlässiges Handeln sind Maximen unserer serviceorientierten Arbeit. Unsere Kompetenz steigern wir durch Innovationsbereitschaft, regelmäßige Weiterbildung und kollegialen Erfahrungsaustausch über Sachsens – zuweilen Deutschlands – Grenzen hinaus.

Achtung, Toleranz und Hilfsbereitschaft sowie ein vertrauensvoller, offener Umgang miteinander bilden die Basis für effizientes Arbeiten innerhalb unseres Teams. Zum Erfolg führen Leistungsbereitschaft und zielorientierte Zusammenarbeit, eine klare Planung und Aufgabenverteilung sowie die zügige Kommunikation der Fachbereiche untereinander und mit der Direktion. Um das museums- und besucherorientierte Leistungsspektrum der Landesstelle weiterzuentwickeln, ist jeder Mitarbeiter aufgerufen, Anregungen und Initiativen einzubringen. Zudem steht der Landesstelle für Museumswesen ein Beirat ausgewiesener Museumsfachleute, Volkskundler und Industriehistoriker zur Seite, der die Entwicklung von Strategien und Zielen fachkundig kommentiert und begleitet.

Im Interesse individueller, verantwortungsbewusster und nachhaltiger Lösungen unterstützen wir qualitätsorientierte Museumsarbeit bei möglichst effizientem Einsatz der Mittel sowie fachlich fundierte volks- bzw. industriekulturelle Forschung und Praxis.

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Neuerscheinungen

Barbara Uthmann 1514-1575

Barbara Uthman 1514-1575
Eine erzgebirgische Unternehmerin im mitteldeutschen Kontext

Barbara Uthmann gilt als Begründerin der erzgebirgischen Klöppelkunst. Sie war eine erfolgreiche Unternehmerin im 16. Jahrhundert, sowohl im Montanwesen als auch als Verlegerin im Textilhandel. Im 19. Jahrhundert setzte die Legendenbildung ein: Als "Wohltäterin und gütige Fee des Erzgebirges" wurde sie 1870 in einem Artikel der "Gartenlaube" gefeiert. 1886 wurde ihr ein Denkmal errichtet. Dieser Tagungsband vereint Forschung aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit Ergebnissen der Regionalforschung, um das Bild, das vergangene Zeiten von Barbara Uthmann geformt haben, kritisch zu prüfen.

Andrea Geldmacher, Katja Margarethe Mieth und Elvira Werner für die Sächsische Landesstelle für Museumswesen, Chemnitz 2017, Format: 240 x 175, 259 Seiten, zahlr., farb. Abb., Hardcover, Verlag der Kunst, ISBN 978-3-86530-228-1 (24,95 EUR)

© Sächsische Landesstelle für Museumswesen