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Projekte

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen museumsübergreifenden Projekten

Über die Einzelprojektförderung für Sachsens Museen initiiert und realisiert die Landesstelle für Museumswesen auch museumsübergreifende Projekte. Die Aktualisierung, Neukonzeption sowie nutzer- und servicefreundliche Gestaltung des »Sächsischen Museumsführers« und der »Sächsischen Objektdatenbank« im Internet sind die wichtigsten Projekte ab dem Zeitraum 2008. Außerdem sollen schrittweise Sammlungsbestände in Sachsens Museen fachwissenschaftlich erschlossen werden.

Sachsens Museen entdecken

So gelangen Sie zum Entdeckermodul Sachsens Museen entdecken.de:

Sachsens Schätze online

Sachsens museale Schätze sind bisher nur mäßig für eine breite Öffentlichkeit erschlossen.

Für die fachgerechte Erschließung und Digitalisierung der Sammlungsbestände in Sachsens nichtstaatlichen Museen wurden Facharbeitsgruppen der jeweiligen Museumssparten einberufen, um sich gemeinsam auf Datenaustauschformate und einheitliche Objekterfassungsmasken zu einigen und darüber hinaus gemeinsame Forschungs- und Ausstellungsprojekte zu entwickeln.

Die sächsische Objektdatenbank wird gegenwärtig zu einem modernen und attraktiven Internetangebot für die nutzerfreundliche Sammlungserschließung ausgebaut. Dabei wird die Vernetzung mit länderübergreifenden und internationalen Portalen wie z. B. digiCULT oder EU-BAM etc. angestrebt. Projektpartner ist das Berliner Institut für Museumsforschung, die AG Dokumentation des Deutschen Museumsbundes sowie der Studiengang Museologie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Hier können Sie die sächsische Objektdatenbank einsehen:

Publikationsprojekte

Neben Veröffentlichungen zu einzelnen Sammlungen und Häusern, von Tagungsbänden, Katalogen sowie Handreichungen zur Museumsarbeit kommen Publikationen aus der Reihe »Sächsische Museen – fundus«,der Buchreihe »Weiß-Grün«, zur sächsischen Volkskunde hinzu.

In Vorbereitung weiterer Publikationen im Rahmen der Reihe »Weiß-Grün« mit ihrem sehr breit gefächerten Leserkreis sind folgende Themenschwerpunkte zur Bearbeitung unter nachsehenden Arbeitstiteln ausgewählt:

  • »Ortsansichten und Trachtenbilder im Rahmen der Landesvermessung durch Land- und Grenzkommissar Adam Friedrich Zürner (1679 Marieney – Dresden 1742)«
  • »Glasperlenarbeiten im sächsisch-böhmischen Erzgebirge – (industrielle) Herstellungsgeschichte – Vertrieb und Handel«
  • »Bestecke in Sachsen. Zur Geschichte sächsischer Besteckindustrie im 19./20. Jh.«
    Eine wirtschafts-, sozial- und kulturgeschichtliche Betrachtung sächsischer Besteck- und Tafelkultur einschließlich der Porträts von Firmen sächsischer Besteckindustrie
  • »Biografie Max Jacob (1888–1967) – Gründer der Hohnsteiner Handpuppenbühne«
    Leben und Werk einer international bekannten Persönlichkeit sächsischer wie deutscher Puppenspielgeschichte
  • »Der Künstler Friedrich Saalborn (1924–1997) und die erzgebirgische Volkskunst«

 

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Neuerscheinungen

Barbara Uthmann 1514-1575

Barbara Uthman 1514-1575
Eine erzgebirgische Unternehmerin im mitteldeutschen Kontext

Barbara Uthmann gilt als Begründerin der erzgebirgischen Klöppelkunst. Sie war eine erfolgreiche Unternehmerin im 16. Jahrhundert, sowohl im Montanwesen als auch als Verlegerin im Textilhandel. Im 19. Jahrhundert setzte die Legendenbildung ein: Als "Wohltäterin und gütige Fee des Erzgebirges" wurde sie 1870 in einem Artikel der "Gartenlaube" gefeiert. 1886 wurde ihr ein Denkmal errichtet. Dieser Tagungsband vereint Forschung aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit Ergebnissen der Regionalforschung, um das Bild, das vergangene Zeiten von Barbara Uthmann geformt haben, kritisch zu prüfen.

Andrea Geldmacher, Katja Margarethe Mieth und Elvira Werner für die Sächsische Landesstelle für Museumswesen, Chemnitz 2017, Format: 240 x 175, 259 Seiten, zahlr., farb. Abb., Hardcover, Verlag der Kunst, ISBN 978-3-86530-228-1 (24,95 EUR)

© Sächsische Landesstelle für Museumswesen